Gesamtwertung77%/10 |
GrafikGut SoundGut |
LanzeitspaßGut SpieleinstiegGut |
BedienungGut |
Bislang gab es auf der Xbox nicht gerade viele Spiele, welche man als typisch japanische Titel bezeichnen könnte. Koei, der Entwickler von Dynasty Warriors, nahm sich diese Problematik zu Herzen und versucht mit Crimson Sea ein wenig Neuland auf Microsofts Spielekonsole zu bringen. Ob es ihnen gelungen ist, lest ihr in unserem Review.
Gehe dem Geheimnis auf die Spur
Eine unbekannte Macht bedroht die Galaxie, es passieren nicht aufklärbare Massenmorde und die Ermittlungen der Intelligence Agency of the Galaxy, kurz IAG genannt, wurden sabotiert. Letztendlich wendet man sich an euch, um dem Spuk ein Ende zu bereiten. Dabei schlüpft Ihr in die Rolle von Sho, einem recht jungen und anfangs unerfahrenen Krieger. Natürlich seit ihr nicht alleine unterwegs, sondert bekommt ein wenig Gesellschaft von drei weiteren Mitgliedern der Spezialeinheit IAG.
Mit ihnen begebt Ihr euch auf in den Kampf, um gegen hunderte Gegner bestehen zu können. Damit wir uns gegen diese Massen von Gegnern auch wehren können, besitzt Sho eine ziemlich mächtige Waffe, die er wahlweise als Schusswaffe oder als Schwert einsetzen kann.
Mit zunehmender Spieldauer gewinnt unser Held immer mehr Erfahrung. Allerdings werden auch die Gegner im späteren Spielverlauf um einiges schwerer zu besiegen sein, als sie es am Anfang gewesen sind. Um auch in solch schweren Situationen noch Stand halten zu können, habt Ihr die Möglichkeit, eure Waffe mit verschiedenen Upgrades aufzurüsten.
Crimson Sea ist aber keinesfalls nur ein herkömmliches Action Spiel, denn in einigen Missionen treibt sich Sho auch auf einem Schiff herum, wo es meist in typischer Rollenspiel Manier von statten geht.
Dabei könnt ihr mit verschiedenen Personen Gespräche führen, um beispielsweise neue Extras oder Hilfsmittel zu erhalten.
Während Ihr euch durch die riesigen Welten von Crimson Sea durchkämpft, findet Ihr immer wieder so genannte Neo- Psionics, welche man möglichst immer an sich reißen sollte. Neo- Psionics sind wie eine Art Zauberspruch, wovon es verschiedene Arten gibt. Zum Beispiel Meteor Crash, bei dem ein Meteorit auf die Gegnerschar losgelassen wird, oder aber Marionette, welches die Gegner für eine gewisse Zeit lähmt.
Leider ist Crimson Sea nur für einen Spieler ausgelegt. Besonders die actionreichen Levels, wo mehrere hundert Gegner auf einen zukommen, hätte ein Cooperation Modus wie auch schon bei Halo sicher gut getan. Auch gibt es nicht die Möglichkeit, Online über Xbox Live neuen Inhalt sich herunterzuladen.
Teils etwas detailarm
Leider sind die Level von Crimson Sea nicht sehr detailliert ausgefallen, was aber nur beim sehr genauen Betrachten ins Auge fällt und nicht weiter stört. Positiv sei allerdings anzumerken, dass die Framerate trotz des teils sehr hohen Feindaufkommens stets flüssig ist. Besonders hervorzuheben sind außerdem die sehr gut gelungenen Zwischensequenzen, welche mit fast kinoreifer Darstellung vollends überzeugen können. Leider ist die Kameraführung nicht immer sehr gut gelungen. So kann es schnell passieren, dass Ihr nach links lauft, die Kamera aber noch nicht umgeschwenkt hat. In großer Not schafft dabei der rechte Stick Abhilfe, mit dem ihr die Kamera nachjustieren könnt.
Soundtechnisch hat Crimson Sea jede Menge zu bieten, wie zum Beispiel eine Unterstützung für Dolby Digital 5.1. Außerdem ist die Musik während des Spielens stets passend zum Geschehen. Leider ist das Spiel nicht ins Deutsche synchronisiert worden, was durch die deutschen Untertexte nicht allzu sehr stört. Allerdings sei angemerkt, dass an einigen Stellen die Sprachausgabe ein wenig undeutlich zu verstehen ist.
Die Steuerung bei Crimson Sea ist recht einfach gehalten und sollte auch Anfängern keine größeren Probleme bereiten. So steuert ihr Sho, den Hauptcharakter im Spiel, mit dem linken Stick. Springen könnt ihr jederzeit mit der A- Taste. Mit den Schultertasten habt Ihr die Möglichkeit, euer Ziel ins Visier zu nehmen. Außerdem könnt ihr mit der B- Taste 180° Drehungen vollführen, um auch in schwierigen Momenten einen kühlen Kopf bewahren zu können.
Crimson Sea im Test.
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