Gesamtwertung56%/10 |
GrafikMangelhaft SoundBefriedigend |
LanzeitspaßAusreichend SpieleinstiegGut |
BedienungBefriedigend |
Bei dem von VIS entwickelten Spiel handelt es sich entgegen vieler Erwartungen nicht um eine direkte inhaltliche Portierung einer der Filmvorlagen, welche unter Horrorfans sicherlich bekannt sein dürften. Mit einem eigenen Plot ausgestattet macht sich der von Bruce Campbell synchronisierte Filmheld Ash einmal mehr auf den Weg, um stets locker gelaunt und mit coolen Sprüchen zombieverseuchte Städte von ihrem Übel zu erlösen. Zwar mag die Hintergrundstory nicht direkt einem Teil der Reihe entnommen sein, wirklich spektakuläre Ausmaße erreicht sie aber trotzdem keineswegs. Dies war aber nicht von den Entwicklern intendiert worden, so soll die durch gelegentliche Cutscenes vorangetriebene Geschichte vielmehr als Übergang zwischen den einzelnen Gebieten und Themenabschnitten dienen.
Evil Dead Fistful of Boomstick ist sicherlich kein sonderlich tiefgründiges oder anspruchsvolles Spiel, sondern lebt von den zahllosen Metzeleien mit den Untoten. Kenner mögen sich in der Spielmechanik etwas an den PS2-Titel State of Emergency erinnert fühlen, welcher übrigens auch von Entwicklungsstudio VIS codiert wurde. Leider wurde bei Evil Dead eben das nur unbefriedigend gelöst, was der größte Bestandteil des Spiels darstellt das Kampfsystem. Zwar kann die Jagd auf Untote per Kettensäge kurzfristig durchaus Spaß machen, hat man aber einmal ein paar hundert Zombies ins Jenseits befördert und schon wieder den Torso eines Gegners durchsägt, sinkt der Spielspass merklich und somit auch der Reiz, weiter zu spielen. Grund dafür mag unter anderem das sehr simpel gehaltene Kampfschema sein, welches dem Spieler nur wenige Handlungsmöglichkeiten bietet. Zur unterhaltsamen Unratsvernichtung fehlen interessante und innovative Angriffsvarianten, welche die virtuelle Zombieentsorgung langlebiger hätten gestalten können. Was für den Spieler bleibt, ist nicht viel mehr als ein mit der automatischen Lock-On Funktion kombiniertes reines Button-Smashing, daran können auch die brutalsten Waffen oder die neu hinzugekommenen Zaubersprüche nichts ändern. Hinzu kommen oftmals gleich aussehende Gegnertypen mit einer quasi nicht existenten künstlichen Intelligenz, die zudem aus allerlei unlogischen Richtungen auf Ash zugestürmt kommen. Die zur Abwechslung gedachten unregelmäßigen Aufgaben wie Schlüssel- oder Personensuchen verkommen auch schnell zu einem lästigen Nebenjob, zu häufig fehlen dafür inhaltliche Anhaltspunkte oder Anreize, welche das Absuchen jeder Levelecke weniger eintönig gemacht hätten.
Bei XBlaster ist die Welt, wie wir sie kennen, Vergangen- heit. Als Mechpilot kämpfst Du zur Belustigung der Menge und monatlich 10.000 € zum Spiel...
Evil Dead - Fistful of Boomstick im Test.
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