Gesamtwertung79%/10 |
GrafikGut SoundGut |
LanzeitspaßAusreichend SpieleinstiegGut |
BedienungBefriedigend |
Hallo ich bin Nemo, ich gehe jetzt zur Schule. Mit diesen Worten begrüßt der kleine Nemo seine neuen Kameraden auf dem Weg zum ersten Schultag. Dorthin wird der junge Clownfisch nach einem kleinen Streit mit seinem Vater von einem Taucher eingefangen und landet folgend im Aquarium eines australischen Zahnarztes. Nun liegt es an Vater Marlin, mit Unterstützung der Fischdame Dorie seinen verlorenen Sohn zu finden. In 18 unterschiedlichen Abschnitten ist die Aufgabe des Akteurs, den kompletten Film storynah nachzuspielen. Nicht nur dadurch bewegt sich das Spiel sehr nah an der eigentlichen Geschichte. Neben den drei Charakteren Nemo, Marlin und Dorie, die abwechselnd in den einzelnen Passagen spielbar sind, warten bekannte Nebendarsteller wie Bruce, Crush und die gesamte Aquariumbande auf ein Stelldichein.
In den einzelnen Levels bestreitet der Spieler Rennen, in denen er vor Quallen, dem eigentlich lieben Hai Bruce oder einem Taucher fliehen muss. Unterdessen werden in den zweidimensionalen Schwimmabschnitten das Durchqueren aller Blasenringe und das richtige Ablegen von kleinen, bunten Steinchen abverlangt. Desweiteren ist es möglich, neben der ganzen Schwimmerei auf Quallen und Minen zu springen oder Schiebepuzzles zu lösen. Was sich anfangs viel anhört, wird nach kurzer Spieldauer leider sehr eintönig. Sobald ein Level samt Zusatzaufgaben erfolgreich gelöst wurde, schaltet sich ein Bonusspiel frei, in dem nicht nur die bekannten Schiebepuzzles vorkommen. Dazu gehört auch das Stoßen eines Balls durch blaue Blubberringe, das altbekannte Memoryspiel, sowie das Erraten von Fischen. Ist selbst diese Aufgabe gemeistert wird der Akteur mit Artworks und Konzepten zum Spiel belohnt.
Um dem Spielgeschehen eine Prise Action einzuhauchen, bauten Travellers Tales einige Unterwassergegner ein. In zwei Kategorien eingeteilt handelt es sich um besiegbare und unbesiegbare Zeitgenossen. Dass ein kleiner Fisch wie Nemo es schlecht mit einem Zitteraal oder einem Kugelfisch aufnehmen kann macht Sinn, für leichte Gegner kann sich unser Protagonist eines kleinen Tricks bedienen. So befinden sich beispielsweise neben schnappenden Muscheln große Luftblasen. Schwimmt man gegen solche, so fangen diese den in der nähe befindlichen Gegner ein. Nach dieser Prozedur reicht ein weiteres Schwimmen gegen die Blase aus, um den Feind den Garaus zu machen. Auf Grund der fehlenden Energieleiste verstecken sich in den einzelnen Unterwasserabenteuern kleine Garnelen, die je einen Schadenstreffer ausgleichen.
Ausschnitte des eigentlichen Filmes begleiten stets das Geschehen und treiben nach dem Abschluss eines Levels die Story voran. Dass diese wunderbar aussehen, weiß jeder, der Findet Nemo schon im Kino gesehen hat. Leider wirken diese Szenen sehr abgehackt. Auch während des eigentlichen Spielablaufs weiß die Grafik zu überzeugen. Schön gestaltete Korallenriffe entschädigen die langweiligen Abschnitte im weiten Meer, die durchaus legitim sind, da man dort außer Wasser nichts anderes vorfinden kann. Untermalt wird das bunte Unterwassertreiben mit einer sanften Musik, die wie auch die Sounds nahezu perfekt zum Spiel passt. Mit einer gelungenen, deutschen Sprachausgabe und deutschen Untertiteln fällt zudem auch jüngeren Spielern das Spielverständnis leicht.
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Findet Nemo im Test.
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