Gesamtwertung68%/10 |
GrafikGut SoundGut |
LanzeitspaßGut SpieleinstiegGut |
BedienungGut |
Die Tage werden kürzer und auch kälter, was besonders die Biker unter uns nicht so sehr erfreuen wird. Um auch in den kühlen Monaten nicht auf seinen Drahtesel verzichten zu müssen, veröffentlicht Midway nun Freestyle Metal X für Playstation 2 und Xbox. Was das Spiel taugt und ob es über den Winter hinwegtröstet verrät euch unser Freestyler Thomas Ludwig. Gleich zu Beginn sollte gesagt sein, dass bei Freestyle Metal X der Spaß im Vordergrund steht. Dabei gilt es die waghalsigsten Stunts auszuüben, welche man sich nur in einem Traum vorstellen kann. Im Verlauf des Spiels ist es die Aufgabe verschiedene Missionen wie zum Beispiel das Jagen von Wölfen oder dem Ausweichen von wild gewordener Stieren. Insgesamt stehen 16 verschiedene Fahrer wie beispielsweise Jeff Tilton, Nate Adams oder Kris Rourke zur Auswahl. Weiterhin stehen acht verschiedene Locations zur Wahl, welche allesamt mit gefährlichen Loopings und Schanzen gespickt sind. In jedem dieser Areale gibt es drei bis vier Events, wie zum Beispiel Big Air oder Freestyle, die diesen Sport so bekannt gemacht haben. Natürlich gibt es auch jede Menge Bikes, welche allerdings nicht alle von Beginn an zur Verfügung stehen, sondern nach und nach frei gespielt werden müssen. Um ein wenig Schwung ins Spiel zu bringen und den Spieler für längere Zeit vor den Fernseher zu fesseln gibt es auch einen Karrieremodus, wo es darum geht so viel Geld und Ruhm zu scheffeln, wie man nur kann.
Dabei ist es die Aufgabe des Spielers Aufgabe bei verschiedenen Wettbewerben, mit künstlerischen Tricks unser Können zu zeigen. Um dies alles nicht zu einseitig werden zu lassen, wurden dem Spiel auch Mini- Spiele spendiert, wie zum Beispiel das Fahrer-Werfen-Spiel, wo es darum geht den Fahrer mit einer Vollbremsung so weit wie möglich über die eigene Lenkstange zu befördern und in einen Krater zu werfen. Je näher Ihr dabei dem Ziel kommt, desto mehr Punkte werden euch gutgeschrieben. Leider bietet Freestyle Metal X keinen Splitscreenmodus an, um gegen einen oder mehrere Freunde auf Punktejagd zu gehen. Es ist lediglich möglich abwechselnd das Gamepad durch die Runde zu geben, wo bis zu 9 Spieler nacheinander antreten dürfen. Auch gibt es leider keine Möglichkeit online über PlayOnline oder Xbox Live ein Match auszutragen.
Oftmals ist es so, dass besonders bei Spielen wo es auf eine leicht zugängliche Steuerung ankommt, diese besonders kompliziert ausfällt. Dem ist bei Freestyle Metal X nicht so. Bereits nach kurzer Zeit gelingen auch dem Einsteiger die Ersten spektakulären Tricks. Neben Gas und Bremsen ist es außerdem möglich auch die Vorspannung des Federbeines aufzuziehen. Grafisch ist Freestyle Metal X leider nicht besonders gelungen. So wirken die einzelnen Locations etwas trist und unspektakulär.
Ein wenig mehr Abwechslung in den einzelnen Arealen hätte dem Spiel sicher gut getan. Auch sind die etwas steif wirkenden Animationen der Bikers recht hölzern anzusehen. Weiterhin wirken die Texturen besonders auf der Playstation 2 sehr verwaschen. Positiv ist allerdings anzumerken, dass das Spiel erfreulicherweise schön flüssig läuft. Auch wenn Freestyle Metal X aus grafischer Sicht nicht sehr überzeugen kann, schafft es der Arcade-Spaß mit dem Soundtrack dafür umso mehr. Neben dem typischen Motorengeknatter, dröhnen verschiedene Heavy Metal Soundtracks wie beispielsweise von Motörhead, Megadeth oder aber Twisted Sister aus den Fernsehlautsprechern und erzeugen echtes Biker-Feeling.
Freestyle Metal X im Test.
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