Gesamtwertung84%/10 |
GrafikGut SoundGut |
LanzeitspaßGut SpieleinstiegGut |
BedienungGut |
Bereits seit geraumer Zeit gibt es Tom Clancys Ghost Recon für Xbox, was bis dato zu einem der besseren Taktikshooter zählt. Bei einem solch erfolgreichem Spiel ist es nur eine Frage der Zeit gewesen, bis Ubi Soft einen Nachfolger auf den Markt bringt. Nun ist es soweit und Ghost Recon: Island Thunder wurde für die Xbox veröffentlicht. Wie das Spiel in unserem Test abgeschnitten hat, lest Ihr in unserem Review.
Auf in den Kampf
War es im ersten Teil für die Xbox noch eure Aufgabe die Radikalen Ultranationalisten vor dem Machtgewinn des russischen Reiches zu verhindern, so verschlägt es euch in Ghost Recon: Island Thunder nach Kuba.
Fidel Castro ist gestorben und es kam seit vielen Jahren zu den ersten freien Wahlen, welche aufgrund einer aufgeheizten Atmosphäre, ausgelöst durch einen mit Drogengeldern finanzierten Kriegsherren, zu scheitern drohten. Nun ist es eure Aufgabe, als Anführer eines Eliteteams der Green Berets zu verhindern.
Insgesamt verschlägt es euch in acht verschiedenen Missionen im Einzelspielermodus zum Beispiel in einen tiefen Dschungel, ins Gebirge oder in ein Sumpfgebiet. Dabei besteht eure Aufgabe darin, die Kubanischen Rebellen im Kampf gegen die Kolumbianischen Truppen zu unterstützen und zu guter Letzt den Anführer zu stoppen.
Bevor das Spiel jedoch richtig losgeht, wird euch in einem Briefing die folgende Mission komplett vorgestellt und erklärt. Auch könnt Ihr hier wählen, mit welchen Soldaten Ihr in den Kampf ziehen möchtet. Wie bereits im Vorgänger gibt es auch in Island Thunder wieder verschiedene Waffensets, welche euch das Vorgehen im Spiel erleichtern sollen. Dabei habt Ihr die Wahl zwischen Sprengstoffwaffen, verschiedenen Gewehr-Sets oder aber auch diversen Sniper-Sets.
Nachdem Ihr eure Wahl getroffen habt und in eurer Mission steckt, solltet Ihr euch so unauffällig wie nur möglich verhalten. Ghost Recon: Island Thunder ist wie beim Vorgänger sehr auf Realismus bezogen. Auch wenn die KI der Gegner nicht besonders verbessert wurde, können zwei gekonnte Treffer bereits euer Ende bedeuten.
Wie bereits beim Vorgänger unterstützt auch Ghost Recon: Island Thunder Microsofts Onlinedienst Xbox Live. Hier könnt Ihr online mit bis zu 7 weiteren Mitstreitern diverse Missionen im Team bestreiten oder aber ein nettes Deathmatch austragen.
Wer nicht die Möglichkeit hat, mit der Konsole online zu Spielen, kann jederzeit auch über geteilten Bildschirm gegen einen Freund sein Können beweisen. Wer sogar 2 Xbox-Konsolen, 2 Fernseher und 2x Ghost Recon: Island Thunder besitzt, bekommt außerdem die Chance, von der Linkfunktion der Xbox Gebrauch zu machen.
Grafik nicht auf dem neusten Stand
Wie schon bei dem ersten Teil oftmals bemängelt wurde, ist auch in Ghost Recon die Grafik nicht auf dem neusten Stand. Teils wirken die Texturen arg verwaschen oder sehr pixelig. Auch mit den Sträucherbitmaps, welche sich immer zum Spieler drehen, bekleckern sich die Entwickler nicht unbedingt mit Ruhm.
Positiv ist aber anzumerken, dass das Spiel vollkommen flüssig läuft, was besonders in Missionen wichtig ist, wo es auf Reaktion ankommt. Im Gegensatz zur Grafik hat man den Sound, welcher auch beim Vorgänger schon sehr gut ausgefallen ist, weiter verbessert. So hört man jedes kleine Geräusch, egal ob Ihr gerade eure Munition wechselt, einen Gegner im Gebüsch wahrnehmt oder der Wind weht.
All dies trägt zu einer weiteren guten Atmosphäre bei, die besonders bei einem solch realistischen Spiel wie Ghost Recon von großer Bedeutung ist. Nachdem Ihr das erste Spiel gestartet habt, nicht gleich vor all den vielen Padbelegungen zurückschrecken. Nach kurzer Eingewöhnungszeit sollte dies alles von der Hand gehen.
So könnt Ihr beispielsweise in der Standarteinstellung mit einem Druck auf den Y-Button zwischen euren Soldaten hin und her schalten, mit dem Betätigen des B-Buttons das Nachtsichtgerät ein- beziehungsweise ausschalten. Insgesamt stehen Euch neben der Standarteinstellung noch 3 optionale Tastenbelegungen zur Verfügung, sodass für jeden die richtige Einstellung möglich sein sollte.
Ghost Recon: Island Thunder im Test.
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