Als Producer ist Mathieu Ferland bei Ubi Soft für die bekannte und äußerst erfolgreiche Splinter Cell-Reihe verantwortlich. In unserem ausführlichen Interview stellen wir ihm einige Fragen zum neuesten Teil der Serie. Erfahren könnt ihr unter anderem auf was die Entwickler besonders stolz sind und wie die mögliche Zukunft von Sam Fisher aussieht.
Verglichen mit dem Vorgänger wird sich Sam sehr vorsichtig an den Feind heranpirschen und der Spieler wird die Spannung fühlen, die sich aufbaut, je näher er an den Feind kommt. Von da an wird man viele neue Moves einschließlich Stealth kills und Messerattacken ausüben können. Auch die KI wurde verbessert, so das die Spieler verschiedene Gameplay-Typen ausprobieren können, und anhand ihres Verhaltens immer andere Resultate erhalten. Ich würde sagen wir haben dem Gameplay dadurch, dass die Spieler viel mehr machen können auch mehr Tiefgang verliehen. Ebenfalls erneuert haben wir die Gadgets, die Sam mit sich trägt man kann viel mehr mit ihnen anstellen.
Selbstverständlich. Als wir das Spiel designten, haben wir immer wieder über verschiedene noch offene Themen nachgedacht, und nur einige von ihnen wurden zu Schlüsselelementen, und zwar die, mit denen man letztendlich wirklich einen echten Unterschied im Spielgefühl erreichen konnte. Ich muss zugeben, dass wir für den Coop-Modus, auch wenn das Gameplay und alles andere einwandfrei war, einige unserer Ideen zurücklassen mussten, weil diese entweder technisch nicht realisierbar waren oder einfach nicht reinpassten. Aber keine Angst, wir behalten diese Ideen für andere, zukünftige Coop-Spiele von Ubi Soft im Hinterkopf. Und ich kann versichern, dass der Coop-Modus von Chaos Theory ausgezeichnet sein wird.
Dir sei es frei so zu spielen. Vieleicht willst du aber jeden erschießen oder mit dem Messer eliminieren? Deine Statistiken werden nicht so gut aussehen, das Spiel wird schwerer und du verlierst vieleicht einige deine Missionsziele. Und noch immer unterstützen wir solche Flexibilität. Es gibt immer einen anderen Weg, mal ist er schwerer, mal Storyorientierter. Das verleiht dem Spiel einen höheren Wiederspielwert.
Wir befinden uns bereits im finalen Stadium und suchen fleißig nach Bugs und kalibrieren das Spiel richtig aus. Viele Spieler kommen zu uns, um das Spiel unter unserer Aufsicht zu spielen. Wir nutzen diesen Abschnitt dazu, um sicherzugehen dass alle Missionsziele richtig platziert sind, dass die Schwierigkeitsgrade gelungen, und die Spannung sowie die Herausforderungen richtig präsentiert und ausbalanciert sind.
Der Coop-Modus ist ein auf Missionen basierender Kampagnen-Modus, in dem zwei Agenten an verschiedenen Stellen eingesetzt werden, die zum Teil auch etwas mit dem Einzelspieler-Modus zutun haben. So bleibt Sam Fisher der Held im Einzelspieler und zwei andere Charaktere sind im Coop spielbar. In ihm gibt es einzigartige Moves die spezifisch für diesen Modus designt wurden. Er konzentriert sich auf taktische Entscheidungen und die Durchführung von Strategien, um in einer Mission erfolgreich zu sein.
Auf dem PC wird das Spiel von den neuen DirectX 9 Technologien profitieren, und so ist es besser, dass man auch die benötigte Hardware besitzt, die diese Features unterstüzt. Jedoch wird man das Spiel auch auf einem nicht so leistungsfähigen System, etwa so eines, das für Pandora Tomorrow benötigt wurde, in vollen Zügen genießen können.
Interview mit Mathieu Ferland im Test.
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