Gesamtwertung83%/10 |
GrafikBefriedigend SoundGut |
LanzeitspaßBefriedigend SpieleinstiegGut |
BedienungAusreichend |
So lauft ihr die meiste Zeit in einem Zweierteam durch die verlassenden Gänge und Räume der Schule. Wer letztendlich aktiv wird, liegt dabei gänzlich in eurer Hand. An einem zentralen Treffpunkt stehen sämtliche (bisher gefundenen) Charaktere bereit und können jederzeit in das Zweierteam aufgenommen werden. Da jede Figur bestimmte Vor- und Nachteile hat, sollte man sich also gut überlegen, wer in den nächsten Minuten auf Erkundungstour gehen darf.
Josh beispielsweise sagt euch per Knopfdruck, ob im aktuellen Raum noch etwas zu finden ist und der coole Stan kann Schlösser jeder Art innerhalb weniger Sekunden knacken. Durch diesen Aspekt kommt also durchaus eine gewisse taktische Note mit ins Spiel, die man keineswegs vernachlässigen sollte. Auf Wunsch darf sogar ein Freund die Rolle des zweiten Manns bzw. der zweiten Frau übernehmen. Für den Fall, dass einer der Charaktere während des Abenteuers das Zeitliche segnet, braucht ihr euch nicht vor einem vorzeitigen 'Game Over' zu fürchten. Dieses bekommt ihr erst zu Gesicht, wenn sämtliche Mitglieder der kleinen Gruppe ins Gras gebissen haben. Speichern darf man übrigens zu jeder Zeit ausreichend Savediscs vorausgesetzt.
Dies kann vor allem in Verbindung mit der nicht immer optimal gesetzten Kamera zu unnötigen Frusterlebnissen führen. Ansonsten gibt es in dieser Hinsicht nicht viel zu meckern. Die getrennte Menüführung von Items und Waffen ist recht gut gelöst, wenn auch anfangs etwas umständlich. Dennoch hat jedes Teammitglied zu jeder Zeit Zugriff auf die einzelnen Gegenstände, so dass ein schneller Wechsel kein Problem darstellt ebenso wie der Tausch der aktuell aktiven Spielfigur. Euer Partner wird automatisch von der KI übernommen, die ihre Arbeit in den meisten Fällen recht gut macht. Nur manchmal stellt sie sich etwas ungeschickt an.
So lauft ihr also durch die düsteren Katakomben der Schule, sammelt hilfreiche Energydrinks ein, sucht und findet weitere Hinweise, die euch zum Ursprung der mysteriösen Ereignisse führen und löst so manches kleine Rätsel. Diese sind allesamt recht gut gelungen, sind aber nicht sonderlich tiefgreifend gestaltet worden. Irgendwann kommt es dann so, wie es kommen musste ihr steht eurem ersten Monster gegenüber. Hier haben die Gehirne der Entwickler die unterschiedlichsten Wesen ausgespuckt, die von eher harmlosen Wadenbeißern bis hin zu gigantischen Monstrositäten reichen. Natürlich seid ihr diesen Viechern nicht wehrlos ausgesetzt. Besonders kräftige Naturen vermöbeln die Ausgeburten der Hölle mit einem treffsicheren Baseballschläger oder greifen auch gerne mal zu einer handlichen Pistole. Doch es gibt eine weitere Schwachstelle dieser Biester, die man konsequent ausnutzen sollte. Helles Licht oder gar Sonnenstrahlen können sie gar nicht abhaben. Also, fix die Handfeuerwaffe samt Klebeband mit einer Taschenlampe kombiniert und die Monster anvisiert. Manchmal reicht es aber auch, die verschmutzen Fenster eines Raumes einzuschlagen, um sich der Kreaturen zu entledigen.
Übermäßig viel Blut werdet ihr übrigens selten zu Gesicht bekommt, da man eher auf Schockmomente gesetzt hat, was auch wirklich gut gelungen ist. Man wird sicher mehr als einmal im Stuhl zusammenzucken, wenn man durch die Hallen der Leafmore High stapft.
Die Musik passt sich dynamisch dem aktuellen Geschehen an und reicht von panisch angehauchten Klängen bis hin zu seichtem Chorgesang. Hinzu kommen noch einige sehr coole Tracks von solch bekannten Bands wie Sum 41 und den Sportfreunden Stiller. Auch die deutsche Sprachausgabe kann sich hören lassen. Einzig einige seltene Aussetzer gibt es zu bemängeln.
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