Gesamtwertung76%/10 |
GrafikBefriedigend SoundAusreichend |
LanzeitspaßBefriedigend SpieleinstiegGut |
BedienungGut |
Bei Pro Rally für den Nintendo GameCube handelt es sich um nichts Anderes, als eine direkte Konvertierung des vor wenigen Monaten auf der Playstation 2 erschienenen Titels Pro Rally 2002, welcher erwartungsgemäß ebenfalls von Ubi Soft veröffentlicht wurde. Einen exklusiven Deal konnte sich Nintendo hier also trotz der minimalen Namensänderung und einem neuen Titelcover nicht sichern.
Auch in Sachen Spielmodi konnten die Entwickler auf den ersten Blick einiges verwirklichen, denn es stehen insgesamt 6 unterschiedliche Optionsmöglichkeiten zur Verfügung. Auch wenn man den ein oder anderen innovativen Spielmodus vermissen mag, bietet Pro Rally dem Rennsportfan immerhin ausreichend bekannte Kost. Neben obligatorischen Herausforderungen wie Einzelzeitrennen oder einem Arcademodus bietet das Spiel auch Optionen wie einen Trophy- oder den Meisterschaftsmodus, der für längeren Spielspass dienen soll. Daher sollte für jeden Käufer eigentlich genügend Auswahl vorhanden sein. Multiplayerduelle sind selbstverständlich auch möglich, auch wenn die Entwickler hier leider keinen Gebrauch von den vier Controllerports des GameCube gemacht haben. Die Anzahl der gleichzeitig spielenden Personen ist also leider auf zwei begrenzt. Auch wenn Rennspiele im 4-Spieler-Splitscreenmodus oftmals unübersichtlich werden können, hätte man diesen Modus seitens der Entwickler trotz allem integrieren können, was sicherlich keinen Käufer gestört hätte.
Doch stören wir uns nicht an solchen Kleinigkeiten, sondern kommen zum eigentlichen Kernstück von Pro Rally, dem Gameplay. Zu Beginn stehen dem Spieler lediglich zwei Spielmodi zur Verfügung, alle anderen werden nach und nach frei geschaltet. Dies dient dazu, dass der Käufer sich erst einmal langsam an das Spiel und seine Mechanik gewöhnen kann, ohne dass er sich gleich in den stärker komplizierten Herausforderungen verloren fühlt. Daher beginnt man Pro Rally üblicherweise im Time-Attack Modus, bei dem man sich in aller Ruhe mit den Gegebenheiten der ersten Rennstrecken, sowie der Steuerung seines Wagens vertraut machen kann.
Trotz allem kann die Steuerung insgesamt betrachtet überzeugen, nicht zuletzt auch aufgrund der leichten Erlernbarkeit. Trotzdem gibt es auch für richtige Fans des Rallyesports genügend Herausforderungen, denn wie im echten Rallyesport kann man während zeitlich eingeschränkten Boxenstopps allerlei an seinem Rennwagen modifizieren. Dies reicht von einer Veränderung der Bremsen oder des Getriebe bis hin zu einer Auswahl des zum Fahrbahnbelag passenden Reifens. Passend hierzu kann Pro Rally auf ein halbwegs realistisches Schadensmodell zurückgreifen, so dass man sich während eines Rennens im Meisterschaftsmodus mit genügend Vorsicht und Bedachtsamkeit auf die Strecke begeben sollte, da zu viele individuelle Fehler zu einer Verschlechterung des Fahrverhaltens führen können.
Weniger überzeugen kann leider der Soundtrack von Pro Rally, denn unverständlicherweise hat man als Musikuntermalung harte Technobeats und Trancesounds ausgewählt. Ob diese gefallen, hängt wie immer vom individuellen Geschmack des Spielers ab, ob eine solche Musikrichtung jedoch zum Rallyesport passt, bleibt fraglich. Da es außerdem innerhalb eines Rennens kaum Soundeffekte wie kreischende Zuschauermengen oder ähnliches gibt, bleibt hier die Abwechslung auf der Strecke. Begnügen muss man sich in Sachen Soundeffekte mit den monotonen Motorgeräuschen sowie den Anweisungen des Beifahrers, welche zwar passend, aber trotz allem etwas steril und lustlos wirken.
Bei XBlaster ist die Welt, wie wir sie kennen, Vergangen- heit. Als Mechpilot kämpfst Du zur Belustigung der Menge und monatlich 10.000 € zum Spiel...
Pro Rally im Test.
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