Gesamtwertung84%/10 |
GrafikGut SoundGut |
LanzeitspaßGut SpieleinstiegGut |
BedienungGut |
Anfangs galt Project Gotham Racing als der Gran Turismo 3 Killer. Doch sehr schnell wurde das Licht dunkler und der Spieler stellte fest, dass Sony´s Meisterwerk GT3 weiterhin die Superlative des Genre bleiben wird. Nichtsdestotrotz hat Microsoft ein Spiel ins Leben gerufen, dass etwa die Hälfte der Entwicklungszeit benötigte, jedoch grafisch nicht schlechter wirkt. Vor allem im Punkt Technik scheiden sich die Geister. Der eine Spieler empfindet die virtuelle Grafik eines PGR besser, der nächste hält an dem realistischen Design von GT3 fest. Nun stelle ich mir die Frage, kann man eigentlich die beiden Spiele miteinander vergleichen? Egal wie, Bizzare Creations haben einen super Racer auf Xbox präsentiert, der eine echte Alternative zu Gran Turismo 3 darstellt.
Nachdem man die Einstellungen allesamt gespeichert hat, wird der Zocker in das Hauptmenü verfrachtet. Dort ergeben sich sieben Auswahlmöglichkeiten, welche alle ihre Reize besitzen. Falls ihr es bis dato nicht länger ertragen könnt, sich durch die einzelnen Passagen durch zu klicken, startet ihr am besten sofort das sogenannte Blitzrennen. Der Spieler hat nun die Möglichkeit sofort ein Rennen gegen fünf weitere CPU gesteuerte Gegner zu bestreiten. Sehr motivierend zeigen sich dabei die Kudos, welche der Fahrer während einem Rennen einsammelt. Kudos sind Bonuspunkte, die man neben den Medaillen erfahren kann. Sie sind in einem Rennkurs durch ein grelles K symbolisiert. Man unterscheidet in drei verschiedene Kudo-Arten.
Die zweite Möglichkeit, euer Konto aufzufrischen, sind die Bonuskudos. Diese sind besondere Kudos, welche nur im sogenannten Kudoswettbewerb gesammelt werden können. Ein entscheidender Unterschied zu den Leistungskudos ist, dass der Spieler erst am Ende eines Rennen die Punkte erhält. In den neun Wettbewerben hat der Fahrer die Möglichkeit, den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen. Je schwerer dieser dabei gewählt wird, desto mehr Bonuspunkte gibt es.
Der letzte, aber auch zeitgleich interessanteste Kudo ist der Joker-Bonus. Er ist ebenfalls nur im Kudoswettbewerb zu erhalten. Wenn ein Joker freigegeben wurde, kann der Spieler ihn einmal dafür verwenden, die Anzahl der in einem einzelnen Wettbewerb dieses Levels gesammelten Kudos automatisch zu verdoppeln. Dabei muss der Zocker vor dem Rennen den Joker ausspielen.
Bei GTA3 wird der Spieler in eine amerikanische Metropole versetzt und darf Aufträge wie beispielsweise Banküberfälle und Morde ausführen. Wie genial das Game bei uns ankam, könnt ihr in unserem Review nachlesen. Doch ihr fragt euch jetzt, was diese Textpassage in diesem Review zu Project Gotham Racing zu suchen hat? Ganz einfach, einige Elemente kann man durchaus mit GTA3 vergleichen. So kann der Spieler ebenfalls in echten Metropolen wie New York oder San Francisco durch die Gegend fahren. Der aussagekräftigste Punkt, der jedoch mit GTA3 übereinstimmt, ist das freakige Design, die Art des Steuerns und natürlich das Radio, welches ihr in beiden Spielen anschalten könnt.
Die Grafik ist einwandfrei und spielt in der gleichen Liga wie Gran Turismo 3 für PlayStation 2. Jetzt mögen wieder einige User sagen, dass dies schlecht für die Xbox sei, dass man die Grafik nicht besser darstellen kann, als auf der PS2 richtig ist, dass man die gebrauchte Zeit der Entwicklung sehen sollte, die knapp die Hälfte in Anspruch nahm, wie Sony sie für ihr Highlight Gran Turismo 3 benötigte. Falls die Entwickler mehr Zeit gehabt hätten, würde Project Gotham Racing deutlich technisch GT3 überlegen sein. Ein Vorteil gegenüber GT3 ist auf alle Fälle das realistische Schadensmodell, welches bei Sony´s Autorennspiel nicht ermöglicht wurde. Auch die Wettereffekte gefallen mir bei PGR besser. Der Sound hebt sich von den bisherigen Race-Sounds ab und vermittelt ein freakiges und cooles, musikalisches Endbild.
Project Gotham Racing im Test.
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