Gesamtwertung71%/10 |
GrafikBefriedigend SoundGut |
LanzeitspaßBefriedigend SpieleinstiegGut |
BedienungGut |
JumpnRuns erfreuen sich reger Beliebtheit, Ratchet and Clank, Jak und Daxter oder Whiplash bilden die Bühne für die Kooperation unterschiedlicher Charaktere. Wie im klassischen Buddy-Movie müssen in diesen Spielen ungleiche Figuren miteinander klar kommen, bei Scaler liegt die Sache allerdings ein wenig anders. Hier dürft ihr endlich mal wieder allein losziehen, mehr Infos zum Abenteuer einer kleinen Menschenechse in unserem Test...
So wird er in die Wirren eines interdimensionalen Konfliktes zwischen den Menschen und den fiesen Waranen aus einer anderen Dimension hinein gezogen. Ehe er sich versieht, ist er auch schon Gefangener der bösen Schergen, die mit Hilfe einer Mutanten-Armee die Welt übernehmen wollen.
Wie es der Zufall und die Gamedesigner so wollen, wird der zwölfjährige Knirps in eine parallele Welt gesogen, in welcher er sich als formwandelnder Mini-Drachen Scaler behaupten muss. Es gilt nicht nur den Weg nach Hause zu finden, sondern quasi im Vorbeigehen den gemeinen Gegnern den Marsch zu blasen. Dazu verfügt Scaler nicht nur über die typischen Basis-Moves des modernen Hüpfspiels, sondern kann auch auf einige spezielle Fähigkeiten wie Elektrobomben, Schleichmodus oder Gestaltenwandlung zurückgreifen.
Die meisten dieser spaßigen Abilities gilt es erst frei zu spielen, lediglich die Elektrobombe könnt ihr gleich zu Beginn auslösen.
Dazu rutscht ihr auf langen Reben entlang, die statische Aufladung wird gespeichert und bei Bedarf als vernichtender Rundumschlag wieder abgebaut.
In der Nähe befindliche Feinde segnen somit schnell das Zeitliche. Alternativ könnt ihr euch nerviger Opponenten auch mittels eines deftigen Hiebes mit der Pranke entledigen. Im Laufe des Spiels erhaltet ihr auch Hilfe durch andere Charaktere, die Story wird logischerweise auch immer weiter gesponnen, für Abwechslung ist also gesorgt.
Scaler spielt sich ähnlich dem ersten Jak und Daxter, nicht nur die Moves ähneln dem bunten Vorzeigespiel, auch die Musik und die Grafik erinnern an den famosen ersten Teil der Trilogie.
Dabei sorgt selbstverständlich die Grafik für einen Großteil der angenehmen Atmosphäre. Die Levels sind zwar nur wenig komplex, dafür aber ansprechend designt und mit vielen Details versehen. Auch wenn das Charakter-Design auf den ersten Blick überkandidelt wirkt, weiß es doch mit sympathischen Figuren und gelungen Animationen zu überzeugen.
Technisch gesehen ist aber leider nicht alles in Butter, abstoßendes Tearing vermiest den eigentlich guten Gesamteindruck. Der stimmige Sound mit den einprägsamen Melodien und treibenden Beats kann jedoch ebenso punkten wie die unkomplizierte Handhabung der Figuren.
Leider hat es nur zu einer englischen Synchro gereicht, die deutsche Anpassung beschränkt sich auf einblendbare Untertitel.
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